Bergmann, Werk Velten
Waffen- und Munitionsfabrik, 1944 mit rund 1.779 Beschäftigten (Zahl unsicher gelesen). Zwangsarbeitende wohnten auf dem Werksgelände und in Lagern. Für 300 Arbeitskräfte wurde am 25.4.1944 ein Lager beantragt. Auf dem Werksgelände an der Kanalstraße gab es ein Werkslager. Das Lager wurde am 12.12.1942 beantragt, der Lageplan zur Erweiterung ist auf den 31.3.1943 datiert, die Zustimmung kam am selben Tag, abgelehnt wurde nur der Tagesraum der Wache. Weitere Baracken folgten im Oktober 1943, eine Entwesungsanstalt im August 1943.
Lage: Anhaltspunkt an der Kanalstraße 19, wo heute die Gala-Lusit-Betonsteinwerke stehen. Das Werk lag an der Kanalstraße; das Gelände war nach der Reichsbetriebskartei groß (Grundstück rund 66.000 m²), die genaue Abgrenzung ist offen. Die Munitionsfertigung in der früheren Gaststätte Bahnstraße 12 (ab 10/1944) ist ein getrennter Ort. · 52.67587, 13.19999
Quellen: Reichsbetriebskartei, Bundesarchiv R 3/2001/0270 (Abschrift 2004); BLHA Rep. 2A I Hb 1830, Bild 79; Wikipedia. Bericht eines Hennigsdorfer Heimatforschers vom März 2005 nach BLHA-Akten (Sekundärquelle); Lageplan zur Erweiterung des Barackenlagers, Kanalstraße, 31.3.1943 (Ordner Geschichtsprojekt 2004, nicht veröffentlicht).
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