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Übersicht des Industriegebiets Velten und der Lager an der Kanalbrücke auf einem undatierten Luftbild (Winter, Schnee). Markiert sind das KZ-Außenlager (Lager mit zwei Barackenreihen), das Zwangsarbeiterinnenlager der Veltener-Maschinenbau-Ikaria-Werke (Barackengruppe mit Halle zwischen Straße und Kanal) und das Bergmann-Werk im Dreieck zwischen Stichkanal und Kanal (Marker 3 der Legende der Initiative). Die Zuordnungen sind aus Bild, Plänen und Skizzen abgeleitet, nicht durch eine Beschriftung belegt. Maßstab und Nordrichtung fehlen.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, acht Aufnahmen eines großen Abzugs (Stücke NHF025-ZWA26-I_020 bis 027), Montage und Markierung durch die Initiative; undatiert, Zeitstellung nicht belegt. Rechte nicht abschließend geklärt.Undatiertes Luftbild der Gegend am Kanalknick bei Hohenschöpping. Links, markiert als «KZ-Außenlager»: Lager mit zwei Reihen langgestreckter Baracken (etwa 8 bis 9) und einem Zickzack-Graben, an der Straße zum Haltepunkt Hohenschöpping. Es entspricht dem Lager auf dem Luftbild der Gedenktafel und dem Plan «Lager II» und ist sehr wahrscheinlich das KZ-Außenlager. Die Zuordnung ist aus dem Bild abgeleitet, nicht durch eine Beschriftung belegt.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch (Stück NHF025-ZWA26-I_022), Luftbild ohne Beschriftung und Datum, Zeitstellung nicht belegt (vermutlich Kriegsende); Markierung durch die Initiative. Rechte nicht abschließend geklärt.
Werksschild am Haupteingang: «Theodor Bergmann Kommanditgesellschaft, Werk Velten»Quelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut FritschHaupteinfahrt des Werks mit Torhaus und VerwaltungsgebäudeQuelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut FritschEingang des Werks. Ein handschriftlicher Zusatz auf dem Albumblatt nennt ein «Gaudiplom für hervorragende Leistungen» der Deutschen Arbeitsfront (DAF)Quelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut FritschDurchblick auf einen Innenhof des WerksQuelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut FritschEigenes Gewächshaus zur Versorgung des Betriebes mit frischen Blumen (Bildtitel im Album)Quelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut Fritsch«Frauen bei Handarbeit» (Bildtitel im Album): Frauen in der MunitionsfertigungQuelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut Fritsch«Revisionsarbeiten von Frauen» (Bildtitel im Album): Kontrolle von MunitionsteilenQuelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut Fritsch«Maschinelle Verpackung» (Bildtitel im Album)Quelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut Fritsch«Werkschar Velten» (Bildtitel im Album): eine uniformierte Gruppe der Deutschen Arbeitsfront (DAF) im WerkQuelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut FritschDietrich Stahl, Wehrwirtschaftsführer, Inhaber und Betriebsführer des Werks (Bildunterschrift im Album)Quelle: Sammlung Dr. Helmut Fritsch, Stadtarchiv Hennigsdorf, Werkalbum um 1940 (Bildtitel nach dem Album), Atelierstempel «Max Krajewsky, Lichtbildwerkstatt, Charlottenburg». Veröffentlicht mit Zustimmung der Familie von Dr. Helmut FritschLageplan vom Industriegelände Velten, Gemeinde-Bauamt Velten, 17. Dezember 1929 (Jahr am Blatt abgeschnitten, Angabe der Initiative), Maßstab 1:5000, Norden oben rechts. Eingezeichnet sind Stichkanal, Hafen, Industriebahn, Berliner Straße und die Parzellen der Firmen, darunter Th. Bergmann und Ikaria GmbH, dazu die Gaststätte Heidekrug und der Staatliche Forst Falkenhagen. Namen privater Grundstückseigentümer sind unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF025 (ZWA26) I, Bild 015. Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Lageplan zur Erweiterung des Barackenlagers auf dem Gelände der Firma Theodor Bergmann u. Co. in Velten, Kanalstraße, Maßstab 1:1000, Vermerk der Stadt vom 31.3.1943 mit dem handschriftlichen Zusatz «nicht genehmigt». Der Plan trägt den Stempel des Baubevollmächtigten im Bezirk der Rüstungsinspektion III (Brandenburg) mit einem Vermerk für 1944. Nördlich liegt der Kanal, rechts ein Sportplatz der Firma. Namen Dritter sind unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF025 (ZWA26) I, Bild 083, Dublette NHF024 (ZWA25) II, Bild 011. Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.
Hallen auf dem Gelände: Sheddächer (Sägezahndächer) über der Längsseite mit Laderampe.Foto: Jens-Martin Krieg, 22.12.2023.Hallen auf dem Gelände: die Reihe der Sheddächer in der Ansicht entlang der Längsseite.Foto: Jens-Martin Krieg, 22.12.2023.Hallen auf dem Gelände: Giebelseite einer Halle, links die Sheddächer.Foto: Jens-Martin Krieg, 22.12.2023.Hallen auf dem Gelände: Innenraum einer Halle mit Holzstützen und Dachstuhl.Foto: Jens-Martin Krieg, 22.12.2023.Hallen auf dem Gelände: Innenraum, über der Durchfahrt die Aufschrift «Achtung Durchfahrtshöhe 2,40 Meter».Foto: Jens-Martin Krieg, 22.12.2023.
Lageplan der Veltener Maschinenbau GmbH, gezeichnet 29.8.1942, Bauschein Nr. 216, baupolizeilich geprüft in Nauen 1944. Zwischen dem Veltener Stichkanal (oben) und den Hallen I bis III liegen die Baracken Nr. 26 bis 38 mit eigener Umzäunung und einer Kläranlage. Rechts die Straße nach Hohenschöpping. Eine Nordrichtung ist nicht eingezeichnet.Quelle: Lageplan Veltener Maschinenbau GmbH, 29.8.1942, Kopie im Ordner Geschichtsprojekt Ev. Kirchengemeinde Velten 2004. Rechte nicht abschließend geklärt.Katasterauszug (Handzeichnung nach den Katasterkarten) für die Grundstücke der Veltener Maschinenbau GmbH, Gemarkung Velten, Kartenblatt 7, ausgefertigt in Berlin-Spandau am 27.5.1942, Maßstab etwa 1:2500. Zu sehen sind der Stich-Kanal (oben), der Muhrgraben und die Berliner Straße. Die Hoheitszeichen der damaligen Behörde stehen auf dem Original und dienen hier der Dokumentation.Quelle: Katasteramt Nauen, Nebenstelle Spandau, 27.5.1942, Kopie im Ordner Geschichtsprojekt Ev. Kirchengemeinde Velten 2004. Rechte nicht abschließend geklärt.Lageplan des Barackenlagers der Veltener-Maschinenbau-Ikaria-Werke, Maßstab 1:1000, bei der Stadt eingegangen am 2.6.1942, geprüft am 24.6.1942. Zwischen dem Veltener Stichkanal (oben) und der Berliner Straße (unten) stehen die Baracken 4 bis 11 in zwei Reihen mit Hauptweg I und II, dazu Waschraum, Klosettanlage, Heizung, Trafo und die Baracken 2 und 3. Rechts liegt die Velma. Es ist ein anderer Plan als der vom 29.8.1942 oben; die Zählung der Baracken weicht ab.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) II, Bild 062 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Baubeschreibung der Veltener Maschinenbau GmbH «für Barackenlager für Ostarbeiterinnen», Velten, 5.2.1944. Die Baracken Nr. 6 bis 29 und 31 bis 38 sind RAD-Baracken, die der Baubevollmächtigte des Ministeriums Speer lieferte, ebenso die Baracke Nr. 30. Neun Wohnbaracken sind mit je 54 Ostarbeiterinnen belegt, rechnerisch 486 Frauen. Nr. 28 ist eine Abortbaracke mit 20 Toiletten, Nr. 29 enthält Werkküche, Vorrats- und Kartoffelkeller und Waschraum, Nr. 30 dient als Aufenthalts- und Speiseraum, in Nr. 36 sind Wohnraum der Lagerführerin, Lagerärztin, Lagerwache (Lesung nicht ganz sicher) und die Revierstube untergebracht. Das Lager liegt innerhalb des Werkgeländes und ist nur vom Werk aus zu betreten; auf der Kanalseite ist ein Tor, die Abwässer gehen über die Kläranlage der Ikaria-Werke in den Veltener Stichkanal. Unterschrift und Handzeichen sind unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) II, Bild 057 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Bauantrag der Veltener Maschinenbau GmbH an den Landrat in Nauen vom 11.12.1942 «zum Bau eines Wohnbarackenlagers für ausländische Arbeitskräfte» in Velten, Berliner Straße Nr. 14, mit vier Lageplänen und vier Bauzeichnungen; beim Bürgermeister eingegangen am 15.12.1942. Das Gelände wurde für die Kriegsdauer gepachtet, auch das Lager ist nur für die Kriegsdauer vorgesehen. Der Name des Verpächters und die Unterschrift sind unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) I, Bild 018 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Bauzeichnung «Abborthaus», Maßstab 1:100, mit Stempel der Veltener Maschinenbau GmbH und Stempel «Gehört zum Bauschein» (Nummer und Datum nicht sicher lesbar). Der Grundriss misst rund 4,5 mal 4,6 m und trennt die Toilettenstände nach den Beschriftungen «Mannschaften» und «Führer». Die Vorlage ist um 180 Grad gedreht, eine Unterschrift unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) II, Bild 059 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Zeichnung «Einzäunung des Barackenlagers III (Holzzaun) der Veltener Maschinenbau GmbH», beim Bürgermeister eingegangen am 26.3.1943. Dargestellt sind Zaunfeld, Pfosten und Latten mit Maßen; am Kopf des Zauns sind zwei Reihen mit Kreuzen eingezeichnet, vermutlich Stacheldraht (Deutung nicht gesichert). Die Vorlage ist gedreht, eine Unterschrift unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) II, Bild 055 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Brücke über den Veltener Stichkanal, Ansicht vom Ufer.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Hallen am gegenüberliegenden Ufer des Stichkanals. Nach Angabe von Jens-Martin Krieg die Kanalseite der Veltag; durch Quellen nicht belegt.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Stichkanal mit Blick zum Gegenufer.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Ufer des Stichkanals mit Kiefern.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Kanalufer mit Spiegelung im Wasser.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Weg am Ufer des Stichkanals.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Betonmauer am Ufer, dahinter ein Betriebshof mit Halle.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Ufermauer mit Container am Kanal.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Backsteinmauer am Kanalufer über dem Betriebshof.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Betriebshof mit langer Halle, heutiger Zustand.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Hallen auf dem heutigen Gewerbegelände. Ein Firmenschild ist unkenntlich gemacht.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Blick den Stichkanal entlang, am linken Ufer Gewerbebauten.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.
Lageplan der Firma Felix Deichmann (Feuerwerks-Laboratorium) an der Bötzower Straße, Maßstab 1:1000, gezeichnet am 9.2.1943, beim Bürgermeister eingegangen am 10.2.1943. Eingezeichnet sind Pförtnerhaus, Garage, Transformatorhaus, zwei Wohnhäuser, ein Schuppen und am Grundstücksrand ein neu geplanter Barackenbau (schraffiert). Eine handschriftliche Unterschrift ist unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) II, Bild 044 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Lageplan «Barackenlager» der Firma Felix Deichmann (Feuerwerks-Laboratorium), Velten (Mark), Maßstab 1:500, gezeichnet am 24.11.1944, mit Bauschein-Stempel vom Januar 1945 (Jahr und Tag nicht sicher lesbar). Vier Baracken (Nr. 44, 52, 54, 55) liegen hintereinander auf einem schmalen Grundstück an der Bötzower Straße: Wohnbaracken, eine Wirtschaftsbaracke und ein Raum «Lagerführung». Als Nachbarn stehen die Grundstücke Veltag und Lehberg darauf.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) II, Bild 035 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Luftbild «Fa. Deichmann Velten», Aufnahme vom 7.4.1945, Maßstab ca. 1:4500, mit einem Lichtstreifen durch die Kopie. Nach dem Bildtext der Vorlage (Abb. 2) wurde ein Teil des Produktionsgeländes und der Pulverschuppen vermutlich durch Brandlegung selbst zerstört. Die Aufnahme vom 26.3.1945 (Abb. 1, nur als Streifen erhalten) nennt das Betriebsgelände unzerstört, mit vier Baracken für Fremdarbeiter südlich der «Roten Villa» und einem überdeckten Splittergraben im Park. Der Verfasser der Auswertung ist unbekannt.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) II, Bild 015 und 014. Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Bauzeichnung «Wirtschaftsbaracke und Toiletten», Lager der Firma Felix Deichmann (Feuerwerks-Laboratorium), Velten (Mark), Bötzower Straße 105, gezeichnet am 17.4.1943, Maßstab 1:100, beim Bürgermeister eingegangen am 19.4.1943. Die Baracke misst etwa 19,8 mal 8,14 m und enthält Gemeinschaftsraum, Küche und Waschraum; daneben steht ein kleines Toilettenhaus mit vier Kabinen (3,50 mal 1,39 m).Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) II, Bild 026 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.
Lageplan «Heidekruglager» der Theodor Bergmann & Co. KG, Velten, Maßstab 1:500, mit Vermerk des Baubevollmächtigten im Bezirk der Rüstungsinspektion III (Brandenburg), Velten (Mark), 12.4.1944, und Stempel «Gehört zum Zustimmungsbescheid des Regierungspräsidenten Potsdam» (Datum überschrieben, nicht sicher lesbar). Das Grundstück grenzt oben an den «Falkenhagener Forst». Zwei große und mehrere kleine Baracken sind eingezeichnet. Der handschriftliche Name einer Grundstückseigentümerin ist unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF025 (ZWA26) I, Bild 068 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Schreiben des Baubevollmächtigten im Bezirk der Rüstungsinspektion III (Brandenburg) an den Regierungspräsidenten in Potsdam vom 25.4.1944, Betreff «Ortsfeste Massivbauweise Lager Velten»: Für die Firma Theodor Bergmann & Co. KG, Werk Velten/Mark, wird zur Unterbringung von 300 Arbeitskräften ein Lager in ortsfester Massivbauweise errichtet, um Zustimmung nach den beigefügten Plänen wird gebeten. Planung und Bauleitung liegen beim Baubevollmächtigten. Der Aktenstempel «Kopie Brandenburgisches Landeshauptarchiv» steht auf der Vorlage; die Unterschrift ist unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF025 (ZWA26) I, Bild 075 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Bauzeichnung «Massiv-Baracke zur Freigabe», Theodor Bergmann & Co., Velten (Mark), «Lager Heidekrug», Maßstab 1:100. Der Grundriss zeigt zehn nummerierte Stuben, in jeder ist «30 Mann» eingetragen, das ergibt 300 Personen und passt zu der Zahl im Schreiben vom 25.4.1944. Dazu gehören Querschnitt und Längsansicht. Die Vorlage ist eine Kopie, die Beschriftung teils schwer lesbar.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF025 (ZWA26) I, Bild 011 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.
Lageplan der Dürener Metallwerke AG, Werk Velten, am Bahnhof Hohenschöpping, Maßstab 1:2000, Prüfvermerk vom 23.4.1941, Bauschein vom Mai 1941. Eingezeichnet sind die Berliner Straße, die Strecke der Reichsbahn, der Muhrgraben mit Weg, eine Fabrikhalle, Lagerschuppen, zwei Lagerhäuser, eine Verkaufshalle und eine Wohnbaracke. Die Kopfzeile des Blattes mit dem Namen des früheren Grundstücks ist abgeschnitten.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF025 (ZWA26) I, Bild 039 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Bauzeichnung einer Baracke der Dürener Metallwerke AG, Bauabteilung, datiert 30.9.1940, Maßstab 1:100, mit Stempel «Gehört zum Bauschein» (Nummer und Datum nicht sicher lesbar). Der Grundriss misst etwa 30,16 mal 8 m, mit zwei Eingangsvorbauten und Trennwänden, die Ansicht zeigt einen Ziegelsockel. Die handschriftliche Grundstücksangabe oben ist nicht sicher lesbar, ob es die im Lageplan von 1941 eingezeichnete Wohnbaracke ist, geht aus dem Blatt nicht hervor. Die Vorlage ist um 180 Grad gedreht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) I, Bild 098 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Die Bahnstrecke im Bereich des früheren Haltepunkts, heutiger Zustand. Die genaue Lage des Haltepunkts ist nicht eingemessen.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Die Betonkante des alten Bahnsteigs am Haltepunkt Hohenschöpping, heute im Wald neben der Bahnstrecke.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Die Betonkante des alten Bahnsteigs im Kiefernwald, von der Seite.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Betonstein mit der Zahl 23 neben der Bahnstrecke, vermutlich ein Streckenstein.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Kilometerschild «23 0» an der Bahnstrecke.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.
Informationstafel am Weg «Zur Erinnerung»: alliiertes Luftbild vom 22. März 1945 mit dem KZ-Außenlager (orange markiert).Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023. Inhalt der Tafel: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 2014, Luftbild Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg. Rechte an den Tafelinhalten nicht abschließend geklärt.Informationstafel, Ausschnitt: Texte auf Deutsch und Englisch und eine Lageskizze zu den Gedenkstätten.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023. Inhalt der Tafel: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 2014, Luftbild Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg. Rechte an den Tafelinhalten nicht abschließend geklärt.Informationstafel, unterer Teil: Schluss der Texte mit der Aussage einer Überlebenden von 1975.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023. Inhalt der Tafel: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 2014, Luftbild Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg. Rechte an den Tafelinhalten nicht abschließend geklärt.
Infotafel Standort 14 des Ofenfabrik-Rundwegs: Ansicht der Ofenfabrik Richard Blumenfeld AG, Friedrichstraße 32, 1905.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023. Inhalt der Tafel: Betreiber des Rundwegs, Rechte an Archivbild und Plan nicht abschließend geklärt.
Informationstafel zum Konzentrationslager Meissnershof der Nauener SA am Standort, aufgestellt von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 2019. Das Foto zeigt die Tafel im Gelände, aufgenommen am 16.12.2023. Der genaue Verlauf des damaligen Lagergeländes ist damit nicht belegt.Quelle: eigene Aufnahme der Initiative Eine Kachel fehlt, 16.12.2023. Die Tafel selbst ist ein Werk der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und nur als Ortsaufnahme zu sehen.Waldweg im Umfeld der Stele mit dem Schild «Privatgrundstück, Betreten und Befahren für Unbefugte verboten». Das Gelände des früheren Meißnerhofs ist heute Privatgelände und überbaut.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Derselbe Waldweg mit Blick in die Kurve, links das Schild «Privatgrundstück».Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.
Gebinde und Kerzen bei der Gedenkveranstaltung am Tonberg am 7.11.2024, dem 80. Todestag. Auf der Schleife des Gebindes links steht «Erinnerung wachhalten», darunter «Evangelische Kirche Velten». Die Aufnahme entstand am Mühlenweg und zeigt keine Personen.Quelle: Foto der Initiative Eine Kachel fehlt von der Gedenkveranstaltung am 7.11.2024, Veröffentlichung durch Jens-Martin Krieg.Teilnehmende der Gedenkveranstaltung am Tonberg am 7.11.2024 auf dem Feldweg am Mühlenweg, im Vordergrund das Gebinde. Anwesend waren unter den etwa 40 Teilnehmenden u. a. Pfarrer Martin Doß (Ev. Kirchengemeinde Marwitz-Velten), Annike Knackstedt (Bündnis für Dialog und Toleranz), Andreas Noack (MdL), Horst Seferens (Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten), Ines Hübner (Bürgermeisterin von Velten), Akira Lucy Krieg (Hedwig-Bollhagen-Gymnasium) und Wolfgang Geppert (Bürgermeister von Oberkrämer); wer auf diesem Foto zu sehen ist, ordnen wir nicht einzeln zu.Quelle: Foto der Initiative Eine Kachel fehlt von der Gedenkveranstaltung am 7.11.2024, Veröffentlichung durch Jens-Martin Krieg. Namen und Funktionen nach Angabe von Jens-Martin Krieg; Anwesenheit und Funktionen auch nach Andreas Noack, «80. Jahrestag eines Verbrechens in Velten» (andreasnoack.de, 7.11.2024), und MAZ Oberhavel vom 9.11.2024 (Wiedergabe auf rtiesler.de). Entfernung auf Wunsch.Von links nach rechts: Pfarrer Martin Doß (Ev. Kirchengemeinde Marwitz-Velten), Annike Knackstedt (Bündnis für Dialog und Toleranz), Andreas Noack (MdL), Horst Seferens (Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten), Ines Hübner (Bürgermeisterin von Velten), Akira Lucy Krieg (Hedwig-Bollhagen-Gymnasium), Wolfgang Geppert (Bürgermeister von Oberkrämer), bei der Gedenkveranstaltung am Tonberg am 7.11.2024 vor Gebinde und Kerzen.Quelle: Foto der Initiative Eine Kachel fehlt von der Gedenkveranstaltung am 7.11.2024, Veröffentlichung durch Jens-Martin Krieg. Namen und Funktionen nach Angabe von Jens-Martin Krieg; Anwesenheit und Funktionen auch nach Andreas Noack, «80. Jahrestag eines Verbrechens in Velten» (andreasnoack.de, 7.11.2024), und MAZ Oberhavel vom 9.11.2024 (Wiedergabe auf rtiesler.de). Entfernung auf Wunsch.Andreas Noack (Mitglied des Landtags Brandenburg) und Akira Lucy Krieg hocken bei der Gedenkveranstaltung am Tonberg am 7.11.2024 hinter den Gebinden und Kerzen. Auf einer Schleife ist «Erinnerung wachhalten» zu lesen. Die Namen der beiden Abgebildeten nennt Jens-Martin Krieg; nach Noack und der MAZ organisierte Akira Lucy Krieg die Veranstaltung gemeinsam mit Noack.Quelle: Foto der Initiative Eine Kachel fehlt von der Gedenkveranstaltung am 7.11.2024, Veröffentlichung durch Jens-Martin Krieg. Namen und Funktionen nach Angabe von Jens-Martin Krieg; Anwesenheit und Funktionen auch nach Andreas Noack, «80. Jahrestag eines Verbrechens in Velten» (andreasnoack.de, 7.11.2024), und MAZ Oberhavel vom 9.11.2024 (Wiedergabe auf rtiesler.de). Entfernung auf Wunsch.
Gräberfeld auf dem Friedhof Velten, links die Kapelle.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Gedenkstein für ausländische Bürger und Stein «In Gedenken der Kriegsopfer» auf dem Gräberfeld.Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.Gedenktafel am Stein mit der Inschrift «Zum Gedenken an ausländische Bürger, die in Velten während der faschistischen Zwangsherrschaft verstarben».Foto: Jens-Martin Krieg, 27.12.2023.
Undatiertes Luftbild am Kanalknick bei der Brücke. Oben links, markiert als «Zwangsarbeiterinnenlager der Veltener-Maschinenbau-Ikaria-Werke»: Barackengruppen und eine lange Halle zwischen Straße und Kanal. Nach Skizze und Brief einer Zeitzeugin von 2004 ist das ihr Lager mit Baracken und Fabrik; die Lage passt zu Marker 2 der Legende der Initiative («Lager mit Ostarbeiterinnen»). Das ist aus Bild und Skizze abgeleitet, nicht durch eine Beschriftung belegt.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch (Stück NHF025-ZWA26-I_021), Luftbild ohne Beschriftung und Datum, Zeitstellung nicht belegt (vermutlich Kriegsende); Markierung durch die Initiative. Rechte nicht abschließend geklärt.Nachzeichnung einer Lagerskizze, die eine ehemalige Zwangsarbeiterin 2004 aus der Erinnerung zeichnete; die Beschriftungen sind aus dem Russischen übersetzt. Links der Straße liegt ein Lager mit Baracken und einer Fabrik, gegenüber ein Lager, das sie «Lager der Kriegsgefangenen» nennt; oben kreuzt die Straße auf einer Brücke einen Kanal, dahinter liegt Wald; unten steht ein Gebäude «Geheimfabrik» im Abstand von 0,5 bis 1 km. Im Brief liegt die Geheimfabrik innerhalb des Lagers und ihre eigene Arbeitsstelle 0,5 bis 1 km entfernt, die Beschriftung der Skizze weicht davon ab. Die Skizze ist eine Erinnerung, nicht maßstäblich, die Nordrichtung fehlt.Quelle: Nachzeichnung der Initiative nach einer handschriftlichen Skizze auf einem Brief einer Zeitzeugin vom 20.9.2004 (Ordner Geschichtsprojekt der Ev. Kirchengemeinde Velten 2004). Die Originalskizze ist nicht veröffentlicht.Originalskizze einer ehemaligen Zwangsarbeiterin, 2004 aus der Erinnerung gezeichnet, Rückseite eines Briefes vom 20.9.2004. Die Beschriftungen sind russisch: Wald (лес), Kanal (канал), Brücke (мост), Straße (дорога), Lager mit Baracken und Fabrik (лагерь, бараки, завод), Lager der Kriegsgefangenen (лагерь военнопленных), «Geheimfabrik» (секретный завод) im Abstand von 0,5 bis 1 km. Das Foto des Blattes wurde zugeschnitten, in Graustufen umgewandelt und im Kontrast verbessert. Die deutsche Nachzeichnung steht oben im Eintrag.Quelle: Skizze einer Zeitzeugin, Ordner Geschichtsprojekt der Ev. Kirchengemeinde Velten 2004, Aufnahme des Blattes durch die Initiative 2023. Veröffentlicht auf Entscheidung von Jens-Martin Krieg. Rechte nicht abschließend geklärt.
Handschriftlicher Vermerk des Stadtbauamts Velten vom 14.6.1940. Betreff: Benutzung von Stadtgelände zur Aufstellung von Baracken zur Unterbringung von Zivilpolen u. a. Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister soll eine Anerkennungsgebühr gezahlt werden (Betrag nach Lesung 25 Pfg., nicht sicher). Welches Gelände gemeint ist, nennt der Ausschnitt nicht; der untere Teil der Seite mit Namen ist weggelassen.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF025 (ZWA26) I, Bild 050 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.Schreiben des Landrats des Kreises Osthavelland (Nauen) an den Regierungspräsidenten in Potsdam vom 9.7.1941, Betreff «Polnische Arbeitskräfte». Der Landrat hält Bestimmungen für notwendig, die «Zivilpolen» die Benutzung von Fahrrädern und Rundfunkanlagen verbieten, und begründet das mit abwertenden Aussagen über Polen. Das Blatt zeigt den Ton der Behörden gegenüber den Zwangsarbeitern, es nennt keinen Ort in Velten und gehört deshalb nicht zu einem einzelnen Lager. Die Unterschrift ist unkenntlich gemacht.Quelle: Stadtarchiv Hennigsdorf, Sammlung Dr. H. Fritsch, NHF024 (ZWA25) II, Bild 063 (Bauakte Velten). Aufnahme des Aktenblatts durch die Initiative am 30.10.2026. Rechte nicht abschließend geklärt.
Das VVN-Mahnmal im Grünstreifen der Poststraße: hohe Stele mit rotem Winkel, davor ein niedriger Inschriftblock.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Das Mahnmal von der Straßenseite, teilweise hinter einer Hecke.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Das Emblem der VVN auf der Stele: ein roter Winkel mit den Buchstaben «VVN».Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Inschriftblock des Mahnmals. Lesbar ist nur «… zum Gedenken», der übrige Text ist verwittert und von Bewuchs verdeckt.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.
Die vier Stolpersteine für die Familie Lehmann an der Breiten Straße.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Stolperstein für Dr. Alfred Lehmann: «Hier wohnte und praktizierte Dr. Alfred Lehmann, Jg. 1887, Berufsverbot 1933, gedemütigt, entrechtet, tot 30.9.1937».Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Stolperstein für Margarethe Lehmann, geb. Stein: «Jg. 1883, Flucht 1939, Schottland».Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Stolperstein für Lili Lehmann: «Jg. 1920, Flucht 1939, Schottland».Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Stolperstein für Herbert Lehmann: «Jg. 1917, Flucht 1934, England, Schottland».Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.Die Breite Straße in Velten mit Blick über die Fahrbahn auf die Häuserzeile.Foto: Jens-Martin Krieg, 16.12.2023.
Diese Fotos gehören zu Briefen, die ehemalige Zwangsarbeitende 2004 an das Geschichtsprojekt der Ev. Kirchengemeinde Velten schickten. Die Briefe sind nicht veröffentlicht, ihre Zusammenfassungen stehen auf der Seite Erinnerungen. Weitere Personen auf den Fotos sind nicht benannt.
Gruppenfoto aus dem Besitz von Maria Schkwyrja: junge Frauen mit Blumensträußen im Gras.Maria Schkwyrja schickte dem Projekt 2004 drei Fotos und beschriftete deren Rückseiten. Hier schrieb sie, auf der rechten Seite sei sie die Erste, am linken Rand stehe eine Frau aus Belarus. Aufnahmeort und Datum sind nicht belegt, die übrigen Frauen sind nicht benannt.Vier junge Frauen im Freien, im Hintergrund ein Mann. Foto aus dem Besitz von Maria Schkwyrja.Auf der Rückseite schrieb sie, von links gesehen sei sie die Zweite. Aufnahmeort und Datum sind nicht belegt, die übrigen Personen sind nicht benannt.Zwölf junge Frauen in zwei Reihen vor einem Klavier. Foto aus dem Besitz von Maria Schkwyrja.Die Rückseite trägt eine ukrainische Widmung vom 23. Februar 1943 von einer Freundin, die auf dem Bild nicht zu sehen ist, an Maria («Marusja»): zur Erinnerung an die Freundinnen und Bekannten, «unser Aufenthalt in einem Betrieb in Großdeutschland». Velten wird nicht genannt, die Frauen sind nicht benannt.
Trauergesellschaft hinter einem Sarg: Bestattung der Großmutter von Maria Fedan im April 1944.Nach dem Brief der Tochter waren alle dabei, die bei Velten Zwangsarbeit leisten mussten. Im Zentrum steht der Bruder von Maria Fedan, rechts von ihm mit Kopftuch sie selbst. Foto aus dem Besitz der Familie. Ort und genaues Datum der Aufnahme sind nicht angegeben.Zwei junge Frauen und ein Junge vor einem Haus, Widmung vom 3.2.1944.Nach dem Brief der Tochter: in der Mitte der Bruder von Maria Fedan, links eine Freundin ihrer Mutter, rechts Maria Fedan, aufgenommen im Hof in Bärenklau, wo sie arbeitete und wohnte. Die ukrainische Widmung nennt drei Vornamen und ist nicht ganz sicher lesbar. Foto aus dem Besitz der Familie.Zwei Frauen Arm in Arm vor einem Vorhang.Foto aus dem Besitz der Familie von Maria Fedan. Der Brief erwähnt dieses Foto nicht, es ist ohne Beschriftung, Datum und Personen sind unbekannt.
Tschechische Zwangsarbeiter im Lager «Hotel Fahrtmann» in Velten, aufgenommen am 11.1.1943. Auf der Tafel vor der Gruppe steht «Ulejváci 1943 Velten 11/1» (Lesung nicht ganz sicher). Die Männer sind nicht benannt.Quelle: Helmut Fritsch, Zwangsarbeit in Hennigsdorf 1940 bis 1945, Hennigsdorf 2001, S. 56 (Original: Berliner Geschichtswerkstatt, zwa foto 28-30). Die Buchseite wurde fotografiert, das Bild gedreht, zugeschnitten, entzerrt, in Graustufen umgewandelt und im Kontrast verbessert. Rechte nicht abschließend geklärt.Tschechische Zwangsarbeiter am Fenster zum Lager «Hotel Fahrtmann» in Velten. Über dem Fenster stehen die Schriftzüge «Hôtel» und «Schult…» (Fraktur, abgeschnitten). Die Personen sind nicht benannt, ein Aufnahmedatum ist nicht angegeben.Quelle: Helmut Fritsch, Zwangsarbeit in Hennigsdorf 1940 bis 1945, Hennigsdorf 2001, S. 56 (Original: Berliner Geschichtswerkstatt, zwa foto 28-26-27). Bearbeitung wie oben. Rechte nicht abschließend geklärt.